Bei einer CMS-Lösung können Sie dank Web 2.0 direkt im Internet Ihre Homepage aktualisieren.

Blick in das Backend
Content Management Systems CMS
Fast alle größeren Webprojekte werden heutzutage mit Hilfe von Content Management Systemen (CMS) erstellt und gepflegt.
Die Gründe sind folgende: Server-Zugänge via FTP oder SSH entfallen, da die gesamte Bearbeitung der Web-Inhalte web-basiert im Browser erfolgt. Ein CMS erleichtert umfangreiche Änderungen und Umstrukturierungen bei Homepages. Da solche Systeme mit Templates arbeiten und Inhalt, Struktur und Layout konsequent trennen, sind Änderungen beim Webdesign unproblematisch und wirken sich automatisch auf alle Seiten aus.
Das Gleiche gilt für Umstrukturierungen bei der Navigation. Ein CMS verfügt in der Regel über verschiedene Berechtigungs- und Freischaltstufen. Dadurch lassen sich Prozesse innerhalb größerer Redaktionsteams abbilden. Conten Management Systeme halten Redakteure in der Regel von der Code-Ebene ab. Viele Systeme bieten integrierte Wysiwyg-Editoren an. Dadurch werden einerseits Code-Fehler durch darin ungeübtes Personal vermieden, und andererseits wird das Einschleusen von problematischem Code vermieden, z.B. das direkte Notieren von JavaScript-Code oder gar Steuersequenzen für das CMS.
Content Management Systeme müssen in einer Webserver-Umgebung installiert werden und erfordern je nach Produkt Scriptsprachen wie etwa PHP oder Python, und möglicherweise Datenbanksysteme wie etwa MySQL oder PostgreSQL.
Die häufigsten CMS-Systeme sind Joomla, Typo3 und Drupal, alle mit PHP und MySQL-Datenbanken. Alle diese Systeme haben gemeinsam, dass die eigentliche Bearbeitung in einem sogenannten Backend stattfindet. Das bedeutet, es wird in der Regel eine Subdomain eingerichtet, die öffentlich nicht bekannt ist, und unter der sich Entwickler, Webdesigner und Redakteure in das System einloggen können.